Freitag, 4. September 2009

Semiotics

Date: Mid 2003
Working Title: None
This fragment was part of an online-discussion about... ah... well... actually it was just trolling around, but lead to ironically bashing each other and ended with this statement, which was kinda hard to challenge for the participants. It essentially says that as language signifies reality, all meaning aswell as meaninglessness is in fact just as relative as everything else. Um... that's KINDA the message here...



Da meine ganze Umgebung nur durch meine Wahrnehmung definiert und von mir mit Bezeichnungen belegt wird, kann ich weder einen extra-human-objektiven Sinn von irgendwas erkennen, noch einen Unsinn. Und da auch "Selbstmord" und "Auslöschung" nur menschliche Konstrukte sind, ist es mir weder möglich die Tragweite dessen zu begreifen, was sie bedeuten, noch sie überhaupt auszuführen, da ich weder eine "Brücke" objektiv jenseits des Systems das sie definiert betrachten kann, noch mich selbst. Infolgedessen kann ich weder meine Handlungen noch diesen Text hier in letzter Konsequenz verstehen.
Ich muss in völliger Unsicherheit in dieser sinnentleerten Welt verbleiben, unfähig irgendeinen Gedanken zu fassen, ohne mich dem menschlichen System zu unterwerfen.
Ergo bleibe ich jetzt einfach hier sitzen und mache gar nichts mehr.

Montag, 31. Dezember 2007

The Society-glitch

Date: Beginning of 2005
Working title: none

This fragment is one of the first reflections about social systems out of which I developed the concept for a novel (working title: "Der Widersacher" (The Enemy) or "Das System" or "Das Netz" (The web)). It expresses one of the basic premises the main character acts upon throughout the story. You can find another piece related to that novel-attempt at http://soziomorph.blogspot.com/2007/05/der-widersacher-prolog.html

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Die Zeiten der Höhlen sind vorbei. Es geht nicht mehr nur um Nahrung, Partner und Kinder. Der Mensch ist überfordert. Die ganze Welt prasselt auf ihn ein und will bei jeder Handlung bedacht werden. Gesellschaftliche Implikationen, furchtbar verkomplizierte Zwischenmenschlichkeit, zunehmend verstricktere Berufsfelder - Überblick ist nur mehr schwerpunktartig zu behalten. Aufgaben müssen aufgeteilt werden. Die Putzfrau putzt, die Sekretärin erinnert an den Geburtstag eines Freundes, der Terminkalender ersetzt das Gedächtnis, der Mechaniker repariert das Auto. Unser Leben liegt nicht mehr in unserer Hand. Es liegt in den Händen unzähliger Menschen, es ist verwoben mit den Konstruktionsplänen von Maschinen, es ist fragmentarisiert in den Wörtern und Sätzen, die wir aussprechen und niederschreiben. Unser Handlungsspektrum besteht in weiten Teilen nur noch aus Vereffektivierung und Koordination von Schnittstellen. Und genau da hakt das System. Auch wenn alles miteinander verwoben ist, entsteht kein kollektives Bewusstsein, das die verstrickten Handlungen koordiniert. Die spontane Ordnung ist nur das Ergebnis aggregierter Egoismen. Sie driftet haltlos durch das selbstgeschaffene System, das zwar in sich Sinn ergibt, dem aber niemand mehr zu folgen vermag. Der einzelne Mensch verliert den Überblick. Und wird zur Schwachstelle im System.

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Sonntag, 28. Oktober 2007

Weinerliche Pseudo-Poetik

Written: August 2006
Title: Weinerliche Pseudo-Poetik (whining pseudo-poetry)

Written within 10 minutes in my "diary" with the purpose to make a bit fun of people that express their "hard" life in bad poetry (yes, this seems to be a pattern in my poems ;-) by showing them how easily and fast a superficially good-sounding poem can be written.

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Bin ich der Schatten meiner Zeit
wenn ich nicht funktioniere?
Geb ich dem Untergang Geleit
wenn ich nur reagiere?

Hab ich dein Leben denn zerstört
wenn ich die Zeit dir stehle?
Hat mich denn je ein Gott erhört
wenn ich es ihm befehle?

Hab ich die Wahrheit schon verflucht
wenn alle mich belogen?
Hab ich dich nicht genug versucht
wenn alle dich betrogen?

Hast du uns je das Wort verliehn
wenn blind wir niederfielen?
Und jemals uns den Grund verziehn
wenn wir das Leben spielen?


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Freitag, 14. September 2007

And on and on and on

Written: November 2004
Title: And on and on and on

To be honest I don't have a clue if this was intended to be the beginning of a story or if it is the unfinished description of a situation in my life. The atmosphere seems familiar in a weird way.

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Ich liege in meinem Bett und blicke durch den leicht geöffneten Vorhang aus dem Fenster. Die letzten Strahlen der Sonne verschwinden hinter der grauen Häuserzeile. Als ich das letzte Mal aus dem Fenster sah, dachte ich daran, was für ein schöner Tag heute sei. Es ist nicht allzu lange her.

Wo ist der Tag geblieben…

Das Leben geht weiter. Aber mein Leben scheint stillzustehen. Ich stehe inmitten einer Masse an laufenden Menschen. Aber sie kommen nicht weiter. Sie laufen auf der Stelle.

Gestern, in einer anderen Welt, ging ich hinaus um diese Welt zu betrachten. Ich wollte sehen, was die Menschen in ihr hält. Ich wollte sehen, was die jungen Menschen empfinden dort draußen - was sie dort verweilen lässt. Also ging ich an einen Ort, in dem sie zusammenkamen, um das Leben anzuhalten. Sie drängten sich dort aneinander, mit Abscheu im Gesicht und Hoffnung in den Augen. Auch ich bin voller Hoffnung. Aber Orte wie dieser versprachen einem eher, Teil eines unentrinnbaren Mechanismus zu werden.

Das Leben geht weiter. Aber wenn man nicht Acht gibt, spielt es sich in endlosen Schleifen ab. Und immer in denselben Abläufen. Ich bin jung, ich habe noch nicht viel gesehen von der Welt. Und man versprach mir vor vielen Jahren, sie würde sich eines Tages ändern. Aber das hat sie nicht getan. Man kann die Mechanik der menschlichen Tragödie wirken sehen – überall.

Ich saß mit anderen am Tisch und lauschte den Gesprächen. Fast niemand kannte sich. Die Lebensgeschichten wurden bereits in kurzen Sätzen ausgetauscht und gelangweilt zur Kenntnis genommen. Nur eine Frau saß noch mit uns dort. Die anderen Männer warfen ihr heimlich verstohlene Blicke zu. Nur Millisekunden, aber bei genauerer Beobachtung erkennbar

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Freitag, 7. September 2007

The 1000 deaths of the soldier G. - Warfare Agent

Written: approximately August 2003
Title: Hautkampfstoff ("Warfare Agent")

During my military service time I occasionally wrote little stories about the soldier "G." (all under the main title "Die 1000 Tode des Soldaten G.") in which he always died at the end in a way that resembled the topics that were tackled in our boot camp at this particular point of time. It's a morbid, soberly written reminder of the randomness with which death can hit an individual and how little importance such an individual has in the huge machinery of war.
The following "episode" describes a situation in which G.s unit is being attacked with warfare agents.

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Das Geräusch war durchdringend und eindeutig. Wie um es zu unterstreichen, schoss jemand genau in diesem Moment mit einer Signalpistole. Rot, Weiß, Rot. ABC-Alarm. Er riss die kleine Gummi-Tasche an der linken Seite seiner Koppel auf und zog die Schutzmaske hervor, die darin lag. Er nahm hinten die beiden Gurte der Maske in die Hand, legte das Kinn in den Kinnschutz und zog sie sich schnell über den Kopf, ohne den Schmerz zu beachten, den das Ziehen über die Haare verursachte. 6 Sekunden. Er zog den Poncho aus der Tasche und entfaltete ihn mit einer schnellen Bewegung. Die Schutzmaske behinderte ihn, als er sich den Poncho über den Körper zog. Er konnte kaum etwas sehen. Die Bänder im Poncho knotete er sich um den Körper. 20 Sekunden. Dann zog er die Schnüre fest, um die Kapuze fest um die Schutzmaske zu ziehen. Er tastete in seiner Tasche nach den Handschuhen. Er zog sie heraus und schlüpfte schnell hinein. Schließlich steckte er die Hände aus den kleinen Öffnungen an der Seite des Ponchos und nahm sein Gewehr, dass er fallen gelassen hatte. Er musste weitermarschieren. Hier konnte er nicht bleiben. Es war nicht zu erkennen, wie weit das verseuchte Gebiet reichte. Er hatte ein grimmiges Gesicht unter der Maske. Wenn er lächeln würde, würde Luft an den Seiten der Maske hineinströmen und er würde sterben.

Er marschierte zwei Stunden, schwer unter der Schutzmaske atmend. Weit und breit war niemand zu sehen. Als er glaubte, dass er weit genug gegangen sei, warf er unter einem Baum sein Gewehr hin, trat zwei Schritt zurück, beugte sich hinunter und stellte sich mit den Schuhen auf die Fingerspitzen seiner Handschuhe. Behutsam zog er seine Hände aus den Handschuhen, zog sie in den Poncho zurück und trat wieder zwei Schritte nach hinten. Schnell öffnete er den Knoten im Poncho. Er streifte den Überwurf über den Kopf ab. Wieder behinderte ihn die Gasmaske. Als letztes zog er sich die Maske vom Kopf. Er musterte sich und versuchte zu erkennen, ob er irgendwo verseucht worden war.

Er bemerkte nicht, dass der Wind gedreht hatte. Der Poncho flatterte leicht und löste sich schließlich vom Boden. Der Ärmel streifte ihn am Bein. Ein Brennen. Er zog sein Messer aus der Tasche und schnitt die Stelle heraus, an der ihn der Poncho gestreift hatte. Aber es war zu spät. Nach wenigen Minuten hatte sich an seinem Bein eine 5 cm breite eitrige Blase gebildet. Kurz Zeit später bedeckten weitere Blasen sein ganzes Bein. Das Gift fraß sich unter den Blasen in seinen Körper. Nach einigen Stunde war er nur noch ein eitriger Fleischsack.

Mittwoch, 1. August 2007

Deutsche Befindlichkeit

Written: June 2005
Title: Deutsche Befindlichkeit ("The Existential Orientation of Germany")


This was supposed to be the introduction to a project I had developed for my summer holidays 2005. I had the idea to travel around in Germany and using my quite widespread and diverse network there to get access to all kind of groups, professions, organisations, companies and events and writing about it on a blog. By exploring these diverse environments and providing observational snapshots of them the readers should have been able to make an interesting an diverse pictures from the facets of life in Germany.

I still think it's a damn good idea and still bite my ass for not following it through properly. Well... I still own the domain www.deutsche-befindlichkeit.de , so probably I will continue this thing someday... when I hopefully won't have lost my fresh and unbiased view...


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Der Held

Als ich vor ungefähr 21 Jahren in einer eher kleineren bayerischen Stadt das Licht der Welt erblickte, war mir noch nicht ganz klar, in welchen Schlamassel ich da eigentlich geraten war. Eigentlich war mir das die nächsten 16 Jahre nicht wirklich klar. Die Geschichte meines Landes ging an mir in meinem kleinen Kaff praktisch ohne nennenswerte Spuren vorbei. Der Fall der Mauer war wohl einer der gravierenderen historischen Einschnitte in meinem Leben – in jener Nacht fiel mit der Berliner Trennlinie unser ebenso alter Fernseher und ich musste seitdem auswärts Video spielen. Aber während ich versuchte, dieses Kindheitstrauma zu verarbeiten, rauschte all das zusammenwachsen und auseinanderdriften, all die Wahlsiege und Wahlniederlagen, all die Wirtschaftsauf- und Abschwünge, all die Krisen und Erfolge, die unser Land in meiner kurzen Lebenszeit bewegt hatten völlig unbemerkt an meinen bunt glitzernden, glasigen Augen vorbei. Ich war nicht für dieses Land gemacht. Ich lebte in Hyrule, in Kalimdor, in der Scheibenwelt, auf dem Wüstenplaneten – eben überall dort, wo das Leben noch spannend und nicht von langweiligen Menschen bevölkert war, die sich mehr für den Ausgang des nächsten Länderspiels interessierten als die drohende Vernichtung der Erde durch transdimensionale Outraider. Schliesslich ging mir eines Tages- in der langweiligsten Stunde meiner Anwesenheit in dieser faden Welt an einem langweiligen, einsamen Strand in einem Land namens Italien – von dem ich dank Risiko immerhin wusste, wo es lag – auf, dass ich irgendetwas falsch machte. Mein Horizont erstreckte sich nicht von Meer zu Meer, sondern von einem 12000 Einwohner Städtchen namens Burglengenfeld zu einem 25km davon entfernten Ort namens Regensburg, der das Ende meiner weltlichen Wahrnehmung markierte. Alle übrigen Orte waren nur ein Haufen sinnfreier Namen, die auf irgendeine Art und Weise Bezug zur Realität haben mussten. Einen Bezug allerdings, der mir völlig schleierhaft blieb. In einer Stadt namens Bonn regierte ein Mensch namens Kohl eine Ansammlung von Bundesländern, die jede Menge Namen hatten und mehr oder weniger irgendwo in der Nähe sein mussten. Also knapp hinter Regensburg. Später kam zu aller Verwirrung ein anderer Mensch namens Schröder, der plötzlich aus einer ganz anderen Stadt eine viel größere Ansammlung an Ländern regierte. Eine ganz und gar verwirrende Sache, wie ich fand.

Aber Verwirrung – so sagte ich mir – ist nur Mangel an Verständnis. Also suchte ich nach Verständnis. Und dazu musste ich mich erstmal ein bisschen fortbilden. Also fing ich an, hie und da ein paar Aktivitäten zu entfalten, vorzugsweise an meiner Schule, um ja nicht aus dem schützenden Versteck meiner vertrauten Umgebung heraus zu müssen. Tag und Jahr gingen ins Land, ich wurde älter, weiser, neugieriger und vor allem: ein klein wenig verständnisvoller. Also versuchte ich einen verstohlenen Blick über den Tellerrand zu wagen. Und noch ein wenig weiter. Und irgendwann wusste ich es plötzlich. Ich wusste, wo ich war und wer diese Menschen um mich herum waren. Ich kannte mein Land jetzt zumindest theoretisch und ich wollte es richtig kennen lernen. Aber so einfach war das leider nicht. Während sich andere Länder relativ einfach vorstellen liessen („Malta – Benedikt, Benedikt – Malta“), blieb mir mein Land immer ein wenig rätselhaft. Und auch die ganzen Menschen, die ich mit der Zeit kennen gelernt hatte, waren plötzlich irgendwohin in seinen Weiten verschwunden. Einfach Fort. Verteilt über all die lustigen Namen, die jetzt auch einen festen Platz auf meiner geistigen Landkarte hatten. Berlin, Hamburg, München, Köln, … Es wurde also Zeit für mich, zu gehen. Es zog mich in die Ferne – natürlich nicht zu weit vorerst. Ich studiere seit einem dreiviertel Jahr in Wien.

Eigentlich wäre das auch schon ein passendes Ende für einen Film. Held hat seine Mission erfüllt und dabei die Erkenntnis schlechthin gewonnen. All seine Freunde sind tot. Held betrachtet den hinter ihm liegenden Ort der letzten Schlacht. Held verzieht keine Miene. Held blickt noch einmal cool in die Kamera und reitet in den Sonnenuntergang, während eine tiefe Stimme aus dem off etwas von „nie wieder gesehen“ und der fundamentalen und unglaublich überraschenden Erkenntnis aus der Story faselt. Hyrule ist gerettet. Ende. Aber weder gibt es im Leben einen „Ende“ Schriftzug noch in Hollywood einen Film ohne Fortsetzung. Es geht also weiter. Heute. Hier. Und jetzt.

Die Idee

Die Idee war einfach. Ich besuche ein paar Freunde. Was man halt so macht als junger Mensch. Eigentlich sollte ich ja arbeiten. Was für meine Zukunft tun. Geld verdienen. Das wäre auch ganz im Sinne meines Vaters. Aber stattdessen zerstöre ich mein Leben, indem ich völlig sinnlos durch die Gegend fahren will. Damit das nicht ganz so sinnlos und ineffektiv war, wollte ich als richtig viel auf einmal sehen in der Zeit. Ganz viele Menschen treffen also. Und das in möglichst kurzer Zeit. Ein Plan musste her. Und der war schnell da. Genauso die Idee, dabei Tagebuch zu führen, um später einmal in wilden Sentimentalitätsausbrüchen schwelgen zu können. Allerdings zitternden Händchens bei Zugfahrten Heftchen voll zu krakeln, war mir zu anstrengend. Neumodisches Zeug musste her. Genau. Ein Blog. Die Idee, die Myriaden von psycho-exhibitionistischen Netz-Tagebüchern um meine faszinierenden, tollen und einzigartigen Reiseberichte zu erweitern, gefiel mir außerordentlich gut. Und so sollte es dann auch geschehen.

Die Mission

Aber wenn sie einmal losgelassen, blubbert die maßlose Kreativität einfach weiter fröhlich vor sich hin und wirft Idee um Idee aus. So entstand die Mission. Meine Reise sollten einen epischen Touch erhalten. Sie sollte nicht nur eine Reise sein. Es war DIE Reise. Der Held kehrt aus der Dunkelheit zurück um sein Land erneut zu retten – und dieses Mal richtig. Meine Freunde. Mein Land. Und ich, der sie über meine Reise verbinden würde. Und damit mein Land. Ich war plötzlich das patriotische Netzwerk-Kind, sah mich bereits in der Tradition eines Faserländers, eines Geo-Reporters, eines reisenden Dichters. Aber ein bisschen über ein paar junge Leute zu schreiben war eigentlich gar nicht sonderlich besonders. Und überhaupt sind meine Freunde auch nicht durchschnittlich genug um damit das Spektrum deutscher Jugend abdecken zu können. Zu gymnasiastisch, zu wenig Quotenkinder und die Herkunft quasi immer in meiner Nähe. Und da verband sich plötzlich in meinem Kopf Hyrule mit Deutschland. Wenn ich die deutsche Befindlichkeit nicht einfach so aus den besuchten Menschen und Städten herauslesen konnte, dann musste ich das eben aktiv verfolgen. Und so wurde die Mission zu dem was sie jetzt ist.

Benedikt Glatzl 2 - The quest for the deutsche Befindlichkeit.

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Dienstag, 24. Juli 2007

4

Written: 1st of June 2003
Title: Das Spiel - 4 (The Game)


The idea of "Das Spiel" was that I imagined the folder "Das Spiel" on my computer was a universe in which I was god and could create whatever I wanted however I wanted it to be created. Of course this is the underlying idea of all creativity, but somehow this special framework fascinated me. I thought about writing longer stories in this special setting of a reality with an conscient god, but abandoned the idea after some weeks.

The following fragment seems to be a modified narration of a dream I had that week.

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„Da bist du ja, ich hab dich überall gesucht!“. C. betrachtete den Swimming-Pool, der sich auf dem Hochplateau mitten in der Wildnis befand. Nach zwei Stunden antwortete er. „Wie hast du mich gefunden? Ich war doch nicht hier!“. Langsam bewegte er sich auf den Swimming-Pool zu. Dort badeten diverse Menschen. „Wo willst du hin, C.?“. „Baden“. Dann sprang er hinein. Und sank hinab in die Tiefe. Tiefer, immer tiefer. Bis kein Licht mehr in die Dunkelheit des Wassers gelangte. Er wollte Luft holen. Aber er konnte nicht. Er war im Wasser. Er schrie, aber niemand hörte ihn. Er landete sanft auf der kleinen Waldlichtung. Kein Laut war zu hören. Kein Lebewesen zu sehen. Es herrschte absolute Stille. Er trat aus dem Unterholz und sich entgegen. Die beiden standen sich gegenüber und sagten nichts. Dann gingen sie hinaus. Aber ich konnte nicht mit ihm hinaus gehen. Er war nicht ich. Er war niemand. Er hatte kein Gesicht. Als ich das bemerkte lief ich davon. Angst umfasste mein Herz. Er war hinter mir, hetzte mich durch den finsteren Wald. Niemand sonst war dort. Nur er und ich. Ich schaute mich im Rennen um und sah den Mentor. Er lief mir nach und sah aus, als wollte er mir etwas sehr wichtiges sagen. Ich blieb stehen. Sie war bei ihm.

„He, das ist nicht. Also ist es einerlei“. Er riss ihr die Kleider vom Leib. Sie stöhnte lustvoll. Sie tat was er wollte. Aber es war nichts.

Er lag in seinem Bett. In seinem lichtdurchfluteten Zimmer. Er erhob sich und fiel vornüber in die Tiefe.

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