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Written: 1st of June 2003
Title: Das Spiel - 4 (The Game)
The idea of "Das Spiel" was that I imagined the folder "Das Spiel" on my computer was a universe in which I was god and could create whatever I wanted however I wanted it to be created. Of course this is the underlying idea of all creativity, but somehow this special framework fascinated me. I thought about writing longer stories in this special setting of a reality with an conscient god, but abandoned the idea after some weeks.
The following fragment seems to be a modified narration of a dream I had that week.
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„Da bist du ja, ich hab dich überall gesucht!“. C. betrachtete den Swimming-Pool, der sich auf dem Hochplateau mitten in der Wildnis befand. Nach zwei Stunden antwortete er. „Wie hast du mich gefunden? Ich war doch nicht hier!“. Langsam bewegte er sich auf den Swimming-Pool zu. Dort badeten diverse Menschen. „Wo willst du hin, C.?“. „Baden“. Dann sprang er hinein. Und sank hinab in die Tiefe. Tiefer, immer tiefer. Bis kein Licht mehr in die Dunkelheit des Wassers gelangte. Er wollte Luft holen. Aber er konnte nicht. Er war im Wasser. Er schrie, aber niemand hörte ihn. Er landete sanft auf der kleinen Waldlichtung. Kein Laut war zu hören. Kein Lebewesen zu sehen. Es herrschte absolute Stille. Er trat aus dem Unterholz und sich entgegen. Die beiden standen sich gegenüber und sagten nichts. Dann gingen sie hinaus. Aber ich konnte nicht mit ihm hinaus gehen. Er war nicht ich. Er war niemand. Er hatte kein Gesicht. Als ich das bemerkte lief ich davon. Angst umfasste mein Herz. Er war hinter mir, hetzte mich durch den finsteren Wald. Niemand sonst war dort. Nur er und ich. Ich schaute mich im Rennen um und sah den Mentor. Er lief mir nach und sah aus, als wollte er mir etwas sehr wichtiges sagen. Ich blieb stehen. Sie war bei ihm.
„He, das ist nicht. Also ist es einerlei“. Er riss ihr die Kleider vom Leib. Sie stöhnte lustvoll. Sie tat was er wollte. Aber es war nichts.
Er lag in seinem Bett. In seinem lichtdurchfluteten Zimmer. Er erhob sich und fiel vornüber in die Tiefe.
Labels: Stories