And on and on and on
Title: And on and on and on
To be honest I don't have a clue if this was intended to be the beginning of a story or if it is the unfinished description of a situation in my life. The atmosphere seems familiar in a weird way.
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Ich liege in meinem Bett und blicke durch den leicht geöffneten Vorhang aus dem Fenster. Die letzten Strahlen der Sonne verschwinden hinter der grauen Häuserzeile. Als ich das letzte Mal aus dem Fenster sah, dachte ich daran, was für ein schöner Tag heute sei. Es ist nicht allzu lange her.
Wo ist der Tag geblieben…
Das Leben geht weiter. Aber mein Leben scheint stillzustehen. Ich stehe inmitten einer Masse an laufenden Menschen. Aber sie kommen nicht weiter. Sie laufen auf der Stelle.
Gestern, in einer anderen Welt, ging ich hinaus um diese Welt zu betrachten. Ich wollte sehen, was die Menschen in ihr hält. Ich wollte sehen, was die jungen Menschen empfinden dort draußen - was sie dort verweilen lässt. Also ging ich an einen Ort, in dem sie zusammenkamen, um das Leben anzuhalten. Sie drängten sich dort aneinander, mit Abscheu im Gesicht und Hoffnung in den Augen. Auch ich bin voller Hoffnung. Aber Orte wie dieser versprachen einem eher, Teil eines unentrinnbaren Mechanismus zu werden.
Das Leben geht weiter. Aber wenn man nicht Acht gibt, spielt es sich in endlosen Schleifen ab. Und immer in denselben Abläufen. Ich bin jung, ich habe noch nicht viel gesehen von der Welt. Und man versprach mir vor vielen Jahren, sie würde sich eines Tages ändern. Aber das hat sie nicht getan. Man kann die Mechanik der menschlichen Tragödie wirken sehen – überall.
Ich saß mit anderen am Tisch und lauschte den Gesprächen. Fast niemand kannte sich. Die Lebensgeschichten wurden bereits in kurzen Sätzen ausgetauscht und gelangweilt zur Kenntnis genommen. Nur eine Frau saß noch mit uns dort. Die anderen Männer warfen ihr heimlich verstohlene Blicke zu. Nur Millisekunden, aber bei genauerer Beobachtung erkennbar
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