Mittwoch, 27. Juni 2007

Fragment I

Written: November 1st 2004
Title: -

Somehow random start for a potential story (I guess).

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Das Banale, das einfache, das Alltägliche. Wie schön kann ein Dichter den Geschlechtsakt beschreiben. Was man nie tat, oder nur selten, kann man besser analysieren. Anders analysieren. Es ist nicht so normal. Jedes Detail fällt einem auf.


Vielleicht ist ja alles ganz anders. Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen. Mein junges Leben kann nur im Konjunktiv über die große, weite Welt sprechen. Alles, was ich weiss, weiss ich nur aus meiner kleinen Welt. Die Menschen, die ich kenne, die Orte, die Bücher, das Fernsehen, das Internet und im Zentrum: Ich selbst. Weil wir mit so viel erlebtem bombardiert werden, glauben wir, alles zu kennen, alles zu wissen, alles beurteilen zu können. Aber unser wissen ist nicht nur kurzlebig, sondern auch kaum nachprüfbar. Das selbst erlebte wird dadurch zu einem Unicum. Und wir beginnen zu glauben, dass unser Leben die aussergewöhnlichsten Erfahrungen bietet.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Diary II

Written: January 14th 2006
Title: -

Short diary-entry about one of the strange states of mind I sometimes enter when staying up or working too long.


Und er stellt sich ein, dieser Zustand.
Traumhaft wird die Welt, aber nicht traumhaft schön, sondern wie in einem Fiebertraum. Alles erscheint plötzlich ungewöhnlich klar umrissen und trotzdem bedrohlich unscharf. Die Gedanken verhaken sich in den Dingen, schweifen ab und und verlieren sich in einem dunklen, trüben See. Alles ist klar und nichts ist eindeutig. Alles muss sein, aber es dringt nicht mehr durch. Eine seltsame Fokussierung wird möglich, ein sanft fließender Gedankenstrom, dessen Bezugspunkte so schnell wieder im Nebel verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Die Welt wird zu einer einzigen ungreifbaren Sekundenassoziation in der jeglicher Zusammenhang verloren gegangen ist.
Das ist sie, die trübe Klarheit.
Die sich immer dann einstellt, wenn man sie nicht fassen will.

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Dienstag, 12. Juni 2007

Twisting a mail

Written: November 22nd 2002
Title: "Mail from Mailing-List"


Answer in the mailing-list of the Bavarian student council to a mail of our secretary. I had the feeling he read over my mail to superficially and saw this as a symptom of general superficiality. With my answer I wanted to express my disregard towards him and his kind, but in a way that was hardly accusable to be insulting.

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> > > Betreff: MV-Gäste aus NRW?
> > > Absender: Benedikt
Glatzl
> > > Empfänger: lsv-aktiv@lsv-bay.de
> > > Datum: 22. Nov 2002 13:35
> > > Also ich halte die Idee, jemanden aus einem anderen
> > > Bundesland einzuladen prinzipiell für sehr sinnvoll, die
> > > Frage ist, ob es für diese Person so sinnvoll ist. Unser TO
> > > ist ja schon recht voll, ned wahr? Könnt ma aber schon
> > > noch sowas reinhauen, find ich! Dann sollten wir uns
> > > aber sehr sehr beeilen. Was meint ihr? Auf der MV drauf
> > > ist ja Wahl und Basis. Schlecht... Bis denne Bene

XXXX schrieb:
> > Das ist die Aktivliste der LSV Bayern.
> > _______________________________________________
> > Welche Wahl ist denn bitte auf der MV?!?
> > Davon wüsste och aber gerne früher etwas... oder hat da "jemand" nur was
> > verwechselt oder die TO nicht angeschaut?
> > Wahl-MV ist doch die im Januar, 0daaaa?
> > D.
> >
> > _______________________________________________
> > lsv-aktiv mailing list
> > lsv-aktiv@lsv-bay.de
> > http://www2.lsv-bay.de/mailman/listinfo/lsv-aktiv

"Rene Obermaier" schrieb:
> Das ist die Aktivliste der LSV Bayern.
> _______________________________________________
> ich dachte auch das wahl im januar ist.
> R.
>
> ----- Original Message -----
> From: "D."
> To:
> Sent: Friday, November 22, 2002 4:45 PM
> Subject: [lsv-aktiv] Wahl-MV?
>

Meine sehr geehrten Damen und Herren - liebe Kinder

Ich möchte ihnen einen kleinen Vortrag halten.
Mein Vortrag dreht sich um Grammatik und Wendungen in der uns allen bekannten und allseits benutzten Landessprache, deren manche "zuagroaste", "Stoderer" und "Franken", wie der geübte Bayer so gerne sagt, nicht mächtig sind. Ich möchte meinen Vortrag an einem ganz bestimmten Satz festmachen, den ich selbst vor gar nicht allzulanger Zeit schrieb.

Ich zitiere: - "Auf der MV drauf ist ja Wahl und Basis." -

Nun, was hat dieser vertrackte Satz, der auf den ersten Blick recht eindeutig erscheint, auf den zweiten allerdings einige Finessen des bayerischen offenbart und viele Möglichkeiten zur Fehlinterpretation birgt, für eine Aussage?
Ihnen allen, meine Damen und Herren - liebe Kinder, ihnen allen wird der Sinn des ersten Abschnittes

"Auf der MV [...]"

durch einige meiner Vorträge schon geläufig sein.
Richtig - es handelt sich dabei um die einfache umschreibung des satzes "während der MV", wobei nicht ganz klar ist, was eine MV ist - aber dazu noch später. Das "Während" ist hier durch das einfach Wort "auf" ersetzt worden, wobei natürlich nicht z.B. auf jener "MV" gesessen wird, sondern das "auf" bayrisch-zeitlich gemeint ist. Ein faszinierender Trick, ein Meisterstück ethymologischer Verwirrspiele, durch den sich die schlichte Brillianz der bayrischen Sprache ein weiteres mal beweist.


Kommen wir zum nächsten, aufgrund der benutzten hochdeutschen Begriffe recht plumpen Abschnitt

" [...] ist ja Wahl und Basis."

Dieser Satzabschnitt dürfte selbst ungeübten Amateur-Bayern keine Probleme bereiten.
"Ist" als Konjugation des Verbes "sein" in der dritten Person Singular Präsens dürfte selbst den Schülern unter ihnen keine hochgeistigen gedanklichen Leistungen abmühen und muss somit nicht weiter erklärt werden. (Natürlich kann der geneigte Leser weiter über den Begriff des "Seins" nachsinnieren, sollte dabei aber nicht die Gesichtspunkte Platos vergessen, der - um ihnen ein wenig Vorschub zu leisten - nicht sehr begeistert vom kollektiven Sein als Lösung aller Dinge war).
Die Verbindung der Wörter "Wahl und Basis" mutet in dieser Konstellation zwar etwas seltsam an, ist aber den gebildeteren unter ihnen sicher nicht unbekannt, alle anderen mögen sich bitte nach dem Vortrag bei mir melden.
Eine kleine Falle birgt das Wörtchen "ja", das dem Leser des Satzes ein Stück Zustimmung schon vorweg abringt, indem es ihm plausibilität vermittelt (wobei das eine filigrane angelegenheit ist, da ein auf diese Art eingesetztes "Ja" zu massivem Widerstand führen kann, wenn die Diskrepanz zwischen Realität und vorgegaukelter Plausibilität zu groß ist und dem Leser inkompatibel mit dem ihm eigenen Realitätsbild erscheint). Trotzdem hat das "Ja" in diesem Fall relativ wenig Bedeutung, da es sich bei diesem Satz nicht um ein lebenswichtiges Argument handelt.
Das zentrale Wort in diesem Satz ist nämlich das kleine aber feine bayerisch verschliffene "drauf" (dt.: darauf). Regelmäßig stolpern Menschen über dieses Wort und brechen sich - sinnbildlich - ihr argumentatives Genick. Im ursprünglichen Sinne wird dieses Wort meist im Sinne von "auf etwas" oder "unmittelbar über etwas" eingesetzt. Hier liegt auch die unglaubliche Tiefsinnigkeit des ganzen, worauf ich später noch eingehen werde.
Betrachten wir also das Wort "drauf" im Zusammenhang, denn nur so können wir dem wahren Kern des ganzen auf die Spur kommen.

"Auf der MV drauf ist ja Wahl und Basis."

Wie wir bereits festgestellt haben, ist das "ja" nur zur argumentaiven Bestärkung des Satzes eingesetzt und kann deshalb bei der Betrachtung ausser acht gelassen werden.

"Auf der MV drauf ist Wahl und Basis."

Zum besseren Verständnis klammern wir auch den Begriff "Basis" aus, der zum einen eine Abkürzung für einen bayernweiten Kongress (zu dem alle, die an der Schönheit und Vielfalt der bayerischen Sprache interessiert sind, kommen sollten) und zum anderen grammatikalisch falsch eingesetzt ist. Für alle uninstruierten eine kurze Übersetzung ohne Erklärung, die mögen sich die interessierteren unter ihnen an den uns all-bekannten Stellen und Terminen selbst einholen.

"Auf der MV [...] ist [...] Basis"
=
"Auf der MV wird über den bayernweiten Kongress gesprochen und diskutiert sowie letzte Beschlüsse gefasst, die die Gestaltung des programmatischen Ablaufs beinflussen und der Nuancierung der zu veröffentlichenden Artikel und Reden dienen, die das Bild, dass in der Öffentlichkeit durch den gezielten Einsatz einiger interessanter Verbindungen und Bekanntschaften in der Medienlandschaft - die zur Zeit leider aufgrund der allgemein schlechten konjunkturellen Lage, die - wie vom Oppositionslager zu hören ist - wegen der ineffektive Wirtschaftspolitik der Regierung, die - meiner Meinung nach - die Prinzipien von Keynes, der zu einer Abschöpfung der Gewinne in Expansions- und Hochkonjukturphasen durch Steuern riet, hätte befolgen sollen, in dem Bereich einer Rezession liegt, was zu einer Deflation und somit einem Rückgang des Konsums und einem Ansteigen des angesparten Kapitals führt und somit die Unternehmen zwingt wegen Einnahmenseinbußen Arbeiter zu entlassen, was wiederrum zu einem Rückgang des Volkseinkommens führt und sich multiplikativ fortsetzt, eigentlich selbst sehr viele Probleme hat und sich eigentlich nicht mit juristischen Feinheiten und Interpretationen irgendwelcher Hundertsechster Paragraphen beliebiger bayerischer Schulordnungen befassen sollte, vermittelt werden soll nachhaltig prägen"

Also reduziert sich unser Satz auf die einfach strukturierte und gefilterte Fassung

"Auf der MV drauf ist Wahl"

Mit "Wahl" ist schlicht und ergreifend die Wahl von Schülern in (innerhalb der Struktur, auf die sich der Satz bezieht) äußerst bedeutsame Poistionen gemeint.
Und hier liegt auch der Trugschluss, dem schon einge anheimgefallen sind. Denn mit "Wahl" verbinden viele einen anderen Zeitpunkt - ja Zeitpunkt - als mit dem Begriff "MV", genauer: mit dem Begriff "auf der MV". Da sie alle, meine sehr geehrten Damen und Herren - liebe Kinder, sowohl den Begriff "MV", als auch die Bezeichnung "Wahl" als vierdimensionale Begriffe (also auch zeitlich festgelegte - wobei noch nicht ganz geklärt ist, ob Zeit als "vierte Dimension" bezeichnet werden kann, aber zum besseren Verständnis will ich das einfach als gegeben vorraussetzen) verstehen, ist die Falsifikation der Verbindung "Wahl" und "MV" ein ungewöhnlich leichtes Unterfangen.

Was aber, meine Damen und Herren - liebe Kinder, was würde nun passieren, wenn die Bedeutung jenes Begriffes "MV" durch ein einziges Wort eine so totale Modifizierung, ja Variation, erleben sollte, dass der gesamte Satz eine ad rem richtige kausale und logische Struktur erhalten würde?
Denn genau DAS ist in diesem Satz der Fall. Offensichtlich sind aber die kognitiven Fähigkeiten mancher neuronal unzureichend verbundener Netze nicht weit genug gediegen, um den gedanklichen Prozess, der hier ausgeführt wird, auch weiterzuverfolgen. Den entscheidenden Hinweis gibt zentrale Wort "drauf", das nicht etwa eine Wiederholung des Wortes "auf" oder gar ein Rechtschreibfehler ist, sondern eine weitere hintergründige Ausformung bayerischer Genialität. Jenes "drauf" soll eine chronologische Wegmarke im Bewusstseinsstrom des Lesers sein und dem Leser implizieren, dass eine ANDERE als jene "MV" gemeint ist, die jeder sofort als solche erkennen würde, wäre dieses "drauf" nicht vorhanden. Durch die Verwendung einfachster induktiver Algorithmen, die jedes humanoide neuronale Netz ohne Probleme vollziehen können sollte, wird auch sofort die Bedeutung des Wortes "drauf" deutlich. Nicht etwa das plumpe "direkt über der MV", nein, die daraufFOLGENDE "MV" (was - wie ich bisher vergaß zu erwähnen, bitte entschuldigen sie, meine sehr verehrten Damen und Herren - liebe Kinder, die Abkürzung für "Mitgliederversammlung" ist, was ich jetzt genauer erläutern könnte, ich aber nicht tun werde. Vielleicht widme ich diesem Begriff eines Tages eine weitere Abhandlung) ist gemeint. Das verändert den vorliegenden Sachverhalt natürlich total. Denn was der Autor dieses Satzes, also ich, wie ich mit Stolz sagen kann, ausdrücken wollte, war (um es in den Schülervertretungshistorischen Kontext zu stellen) seine Besorgnis um den Verlauf BEIDER "MV"en, der durch die Ankunft einer zeitlich beschränkt immigrierenden Nicht-Bayerin gestört werden könnte.

Auch in diesem äußerst diffizilen Satz hat sich ein weiteres Mal die Brillianz der bayerischen Sprache und das Unverständnis der Gesellschaft, die sich immer mehr zur oberflächlichen Spaß-orientierten Welt-Gemeinschaft entwickelt, bewiesen. Auch der allgemeine Eindruck, der offensichtlich auf dem naturalistischen Fehlschluss "er ist Bene also macht er dumme schusselige Fehler bezüglich der zeitlichen Einordnung einiger wichtiger Ereignisse" basiert, wird hier ein weiteres Mal offensichtlich und schockiert mich nun schon zum wiederholten Male.
Wann wird die Menschheit endlich verstehen?
Ich weiss es nicht, aber ich möchte ihnen, meine Damen und Herren - liebe Kinder, diese Frage mit nach Hause geben, damit sie sich ein weiteres Mal mit den ersten und letzten Dingen beschäftigen können und jeder für sich eine eigene Antwort findet.

Ich danke ihnen.

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Donnerstag, 7. Juni 2007

Gegenschlag - Fragment I

Written: approximately beginning of 2005
Titel of overall play: Gegenschlag (Counterstrike)

In 2005 I tried writing a theaterplay under the working title "Gegenschlag".
The play was about a couple of young people that meet for a party even though there is a general assembly ban by the government due to a highly dangerous epidemic broken out in the country. The young people were invited by Michael, some of them know each other, others don't. Over the course of the party each of them elaborates on his or her (seemingly successful) life and profession and they engage in discussions about several social topics. The overall tone is very cynical and desillusionised and after some time they realize how they are kept in relativism and meaninglessness. In the end Michael kills them all as a cynical act of "salvation" showcasing that there is actually the will to live, but that it is degenerated to decadence and crippled beyond recognition by modern society.
The following fragment is from one of the dialogues between two people. Actually I really did experience the situation mentioned in real life.


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B: Wie fandest du es?

Michael: Sehr interessant. Ich habe meinen Personalausweis vor einigen Jahren verloren. Aber mit dem richtigen Outfit legt kein Polizist Hand an dich an. Hoch – die – Internationale Solidarität!

B: Bei welchem Block warst du denn? Schwarzer Block? Öko-Block? Friedens-Block?

Michael: Im Polizeiblock. Immer in der Nähe der Spezialkräfte. Man will doch auch etwas erleben.

[…]

Michael: Da war diese Frau. Sie hat mich einfach angesprochen. Verschwörerisch flüsterte sie mir ihre Geheimnisse zu. Ich solle leise reden, sagte sie mir, denn „die“ hörten ganz genau zu. Sie hatte graue Haare und ein altes, schmales Gesicht. „Die“ würden nur darauf warten, einen Grund zu bekommen, meinte sie. Ich wollte irgendetwas relativierendes sagen. Ich hatte zugehört, wie sich „die“ unterhielten. Sie waren ganz normale Menschen. Sie waren nur hier, weil sie ihre Familien ernähren mussten. Ich sagte ihr das. Und sie fragte, von wem sie bezahlt werden würden. Vom Staat. Von uns, unserem Geld.

40 Jahre geschuftet, sagte sie, 18 Mal umgezogen. Wut ist manchmal gut. Sie hilft gegen die Krankheiten und den Hunger. So sagte sie es. Das war kurz bevor die Greifkommandos zuschlugen.

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Dienstag, 5. Juni 2007

Diary I

Written: October 9th 2004
Title: -

Short diary-entry about one of these moments in which one falls in love with a stranger.

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Sie hat Stil. Braun gefällt mir wohl oder vielleicht passt es einfach zu ihr. Die Haare leicht mit kleinen Klammern verschönert, aber nur dezent. Und das Gesicht… nur ein flüchtiger Blick, ein schüchternes zurückzucken.

Traumfrau.

„Wenn du das bist, was dein Blick zu sagen scheint, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…“ Unerwartet und plötzlich. Daneben setzen und ein Gespräch anfangen. Nein… ich… kann nicht.

Flucht vor der Unerträglichkeit der Unentschlossenheit. Fort von diesem Ort der wiederkehrenden Unzulänglichkeit. Vielleicht kann ich sie noch einholen. Vielleicht. Der Traum muss ausgeträumt werden. Endlich. Endgültig. Was wäre wenn… was hätte sein können…

Einige Sekunden der möglichen Zukunft blitzen auf und werden zwischen Vergangenheit und Zukunft zerquetscht. Hätte ich… könnte ich… warum konnte ich nicht…

Würde ich sie jetzt noch einmal sehen… ich würde alles anders machen… mich verbessern… den Fehler wieder gut machen. Den Fehler, sie nie kennenzulernen. Ja…

Dort drüben ist sie, dort geht sie mit anderen. Ein Traum. Ein Wunsch. Eine Wirklichkeit.

Sie ist es wirklich.

Ich gehe an ihr vorüber und schaue ihr ins Gesicht. Wie schön sie ist. Aber sie sieht mich nicht. Ich öffne meinen Mund, aber schliesse ihn gleich wieder. Dann murmle ich unhörbar ein paar Worte und beschleunige meinen Schritt. Wie an vielen Abenden wandere ich ziellos umher um den Weg nach Hause zu finden. Das Leben lässt mich kalt. Empathielose Melancholie. Absolute Selbstzentrierung. Meine Liebe gilt nur meinem Traum…

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